2016 | 03 | 21 Eindrücke von der light+building 2016

Die light+building, die alle zwei Jahre in Frankfurt stattfindet, ist die weltgrößte Messe für Licht und Gebäudetechnik. Vom 13. bis zum 18. März brachte sie knapp 2.600 Aussteller und mehr als 210.000 Besucher zusammen. Die diesjährige Messe stand ganz im Zeichen zukunftsweisender Technologien und intelligenter Gebäudetechnik. So präsentierten die Aussteller zum Beispiel Energiemanagementsysteme für die intelligente Steuerung von Verbrauchern sowie energieeffiziente Leuchten und Heizsysteme. Wir waren vor Ort, um uns über neue Trends und Technologien zu informieren und um unsere Kunden- und Journalistenkontakte zu pflegen.

Pressekonferenz: Energiewende nur mit intelligenter Vernetzung möglich

„Das Einsparpotenzial bei Gebäuden ist enorm. Ein Großteil der Energie wird von Gebäuden verbraucht; in Deutschland beträgt dieser Anteil 40 Prozent“, betonte Michael Ziesemer, Präsident des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ZVEI, im Rahmen der Pressekonferenz zur light+building am 14. März. Für einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz sei es notwendig, auf energieeffiziente Technologien zu setzen und dies zum gesellschaftlichen Common Sense zu machen. Ziesemer stellte heraus, dass dies auch eine ganz besondere und wichtige Aufgabe für die Unternehmenskommunikation bedeute.

Auch Lothar Hellmann, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke ZVEH, zeigte auf, wie stark die moderne Gebäudetechnik mit dem Gelingen der Energiewende verknüpft ist: „Der Schlüssel liegt in der Energieeffizienz, die untrennbar mit einer intelligenten Vernetzung verknüpft ist. Private Photovoltaik- und Windkraftanlagen zur Energieerzeugung, Batteriespeicher und auch alle Elektrogeräte im Haushalt müssen in diese intelligente Vernetzung einbezogen werden.“ Smarte Technologien ermöglichen es, dass Verbraucher dezentral erzeugte erneuerbare Energien für den Eigenverbrauch nutzen können. Hellmann forderte die Politik dazu auf, die dezentrale Stromerzeugung zu stärken, intelligente Netze auszubauen und den Einsatz von Batteriespeichern lohnend zu gestalten.

Wissenschaftspreis für nano-Moderator

Welch großen Stellenwert nachhaltige Technologien für die light+building 2016 einnahmen, symbolisierte auch die Verleihung des Building Future Award an den deutschen Wissenschaftsjournalisten Stefan Schulze-Hausmann. Schulze-Hausmann moderiert seit 1999 die ZDF-Sendung „nano“ und initiierte 2008 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

Elektrische Heizsysteme und LED-Hochleistungsstrahler

Unsere Kunden ETHERMA und LEDAXO stellten auf der light+building neue Infrarotwärmestrahler bzw. neue LED-Industrieleuchten vor.