2016 | 03 | 07 Nachfolgeprogramm gestartet

Bundeswirtschaftsministerium fördert wieder Batteriespeicher

 

Seit dem 1. März 2016 fördert das Bundeswirtschaftsministerium wieder Batteriespeicher, die in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage installiert werden. Mit der Neuauflage des Programms will das Ministerium dafür sorgen, dass die Preise für Batteriespeicher sinken und das Stromnetz entlastet wird. Dafür stellt es bis Ende 2018 über die Kreditanstalt für Wiederaufbau Tilgungszuschüsse für Kredite zur Verfügung. Das Fördervolumen beträgt insgesamt 30 Millionen Euro. Dabei wird die Förderung an die Kostenreduktionen bei den Batteriesystemen angepasst.


 

Eigenverbrauch fördern, Stromnetze entlasten

Um die Stromnetze zu entlasten und höhere Standards bei Batteriespeichern zu setzen, dürfen die Anlagen künftig lediglich die Hälfte ihrer Solarstrom-Spitzenleistung ins Netz speisen, um förderfähig zu sein. Der Rest kann in der Batterie zwischengespeichert werden. Förderfähig sind Batteriespeichersysteme von Photovoltaikanlagen, die maximal 30 Kilowatt leisten und bei denen die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage nach dem 21.12.2012 erfolgt ist. Ausgeschlossen von der Förderung sind dagegen Eigenbausysteme und Prototypen sowie gebrauchte Systeme.

Für das Vorläufer-Programm, das Ende 2015 auslief, hatte die Kreditanstalt für Wiederaufbau rund 60 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die an 19 000 Zusagen ausgeschüttet wurden. Während seiner Laufzeit stieß das Programm Investitionen in Höhe von ca. 450 Millionen Euro an.

Weitere Informationen: http://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=752624.html, www.speichermonitoring.de